ein Roman von Dieter Lohr

Das Werk erzählt auf mehreren Ebenen das Leben des Künstlers und Schriftstellers Alfred Seidl, die Geschichte der Regensburger Heil- und Pflegeanstalt Karthaus-Prüll und das immer lautere Blöken nach der Vernichtung „unwerten Lebens“ in den Zeiten der aufziehenden Nazi-Diktatur. Fast ein Menschenleben später geht es um einen skrupellosen Deal zwischen einer Kunstagentin und einem schwerreichen Investor, und nicht zuletzt geht es um einen Schriftsteller, der ein Buch darüber schreibt.

Der Roman besteht zum Teil aus Zitaten und Textpassagen von Künstlern, Ärzten, Theologen, Politikern und Schriftstellern, aus teils fiktiven, teils realen Briefen und Tagebucheinträgen. Auch Alfreds innere Stimme − „Vincent“ − lenkt das Geschehen. Richtig sicher kann man sich nie sein, was real, was erfunden ist. So, wie man auch bei einem Kunstwerk nur dann genau weiß, ob es echt ist oder nicht, wenn man es selbst geschaffen hat. Oder eigenhändig gefälscht.

LIEFERBAR AB 15. Juni 2020!

Leseprobe: Ohne Titel. Aquarell auf Karton. Unsigniert.

Alfred Seidl (1892 – 1953), ohne Titel, um 1922, Aquarell auf Papier, 9 x 19,3 cm
© Sammlung Prinzhorn, Universitätsklinik Heidelberg (Inventarnummer 4502)


Hardcover mit Fadenheftung, 372 Seiten incl. eines umfassenden Personenverzeichnisses, 12,8 x 21 cm,
Titelbild von Alfred Seidl (um 1922)

BALAENA Verlag Landsberg am Lech 2020, lieferbar ab 15. Juni 2020
ISBN 978-3-9819984-2-9

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