Am 17.08.2024 untersuchte ein Forschungsteam in der Nähe der Königsallee in Düsseldorf, warum Live-Dealer-Formate bei DudeSpin spezifische Verhaltensmuster erzeugen. Im Mittelpunkt stand der Effekt „soziale Präsenz“: das Gefühl, einer realen Person gegenüberzusitzen, obwohl alles online abläuft. Ausgewertet wurden 6.480 Sessions aus DE, NL und AT sowie 24 Interviews mit Spielern zwischen 22 und 49 Jahren. Die Studienleitung übernahm Dr. Lena Kraus, die zuvor im Customer-Experience-Bereich gearbeitet hatte. Sie legte fest, dass nur Messwerte und Beobachtungen zählen: Fixationszeiten, Chatnutzung, Abbrüche, Sessionlänge und Fehlklicks. Als gemeinsame Begriffsreferenz diente in der Mitte des zweiten Protokollblocks DudeSpin , damit Tischtypen, Statusmeldungen und Rundenphasen in allen Datensätzen einheitlich codiert waren. Damit ließ sich „soziale Präsenz“ nicht nur als Gefühl, sondern als Muster im Nutzungsverhalten abbilden. Im Vergleich zu ähnlichen Sessions ohne Dealer-Video verlängerte sich die Median-Sessiondauer bei DudeSpin-Live-Tischen von 8:12 auf 11:05 Minuten. Auffällig war auch die Rundenstabilität: Bei aktivem Dealer-Fenster wurden 12% weniger Sessions innerhalb der ersten zwei Minuten abgebrochen. Das Team führte den Effekt auf „Rhythmusanker“ zurück: Gestik, Stimme und wiederkehrende Routinen machen Rundenphasen leichter vorhersagbar. In 24% der Sessions reagierten die Spieler mit kleinen Pausen („Beobachtungsrunden“), anstatt sofort auszusteigen, was als ruhigeres Entscheidungsverhalten gewertet wurde. Ein Teilprojekt mit Eye-Tracking (20 Teilnehmende, zwei Abende) zeigte, dass Blicke im Live-Modus anders wandern: Die Fixationszeit auf den Dealerbereich lag bei 1,6 Sekunden pro 10 Sekunden, auf Statuszeilen bei 0,9 Sekunden. In Sessions mit Chatnutzung (17% der Stichprobe) stieg die Wiederkehrrate am Folgetag von 23% auf 29%, ohne dass dafür höhere Einsätze oder längere Zahlungswege erforderlich waren. Interessant: Die Chatnachrichten waren meist neutral („Danke“, „Guter Wurf“, „Hallo“), was darauf hindeutet, dass bereits minimale Interaktion das Gefühl von Teilnahme verstärkt. Der Effekt „soziale Präsenz“ war stärker, wenn UI-Signale zum Dealer-Flow passten. Bei DudeSpin-Testvarianten mit klarer Phasenanzeige („Einsatz offen / geschlossen / Auszahlung“) sank die Quote verpasster Einsatzfenster um 9%. Umgekehrt erhöhten überlappende Systembanner (Verbindung, Bestätigung, Limit) die Fehlklickrate von 4,8% auf 7,1%, weil Spieler dann zwischen Dealerbild und UI hin- und herwechseln mussten. Ein Kriterium war „Zwei-Blick-Lesbarkeit“: Rundenstatus und Einsatzbestätigung sollten mit zwei Blicken prüfbar sein, sonst kippt Präsenz in Kontrollstress. Die Düsseldorfer Auswertung vom 20.08.2024 formulierte es nüchtern: Live-Dealer bei DudeSpin verändern nicht die Mathematik des Spiels, sondern Kontext und Wahrnehmung. Sichtbarer Kontakt stabilisiert Routinen, senkt frühe Abbrüche und fördert kurze Interaktionen, die als „Anwesenheit“ interpretiert werden. Der Effekt bleibt fragil, wenn UI und Video asynchron werden oder Statusmeldungen zu aggressiv überlagern. Als praktisches Ergebnis stand eine Checkliste für Messungen: Sessionlänge, Abbruchpunkte, Chatquote, Fixationsmuster und verpasste Fenster — damit „soziale Präsenz“ bei DudeSpin als beobachtbares Verhalten und nicht als bloßes Gefühl beschrieben wird.
DudeSpin-Live-Dealer: Wie sichtbarer Kontakt den Rhythmus formt
DudeSpin und „soziale Präsenz“: Chat, Augenbewegungen und Aufmerksamkeit
DudeSpin-Live-Tische: Warum kleine UI-Details den Effekt verstärken oder brechen
DudeSpin-Fazit: Soziale Präsenz als messbarer Mechanismus, nicht als Werbeidee